

Im Jahre 2004 machte ELA erstmals auf sich aufmerksam. Sony/BMG veröffentlichte „Out Of My Universe“, Ela`s erstes Album unter ihrer damaligen Bandformation „Com`N`Rail“. Was folgte, waren zahlreiche Auftritte, bundesweite Supportshows und 2006, die Trennung zwischen Frontfrau „ELA“ und der Band „Com`N`Rail“.
Mit ihrem Solo-Debütalbum „PASSION“ welches im Juni 2008 über das Label NoCut (Twilight/Soulfood) erschien, teilte ELA uns mit, dass ihre wahre Berufung (wie es der Albumtitel aussagt), in der Musik liegt. Und wenn man sich die hervorragend, arrangierten Songs dieses Erstlings anhört und die überaus zahlreichen guten Kritiken dazu gelesen hat, dann muss man der Künstlerin einfach Recht geben. Kaum war der Silberling veröffentlicht, ging es auch schon in rasender Geschwindigkeit voran. Die erste Singleauskopplung „Little Lies“ konnte sich über Wochen auf diversen Radioplaylisten halten. Zur Zweiten Auskopplung „Bleed“, ließ es sich ELA nicht nehmen, ein Video im mystischen Stil auf einer Burg zu drehen. O-Ton ELA : „Ich bin ein großer Fan von Burgen und es war mein absoluter Wunsch, ein Video auf einer jahrhundertalten Festung zu drehen. Diese Mauerwerke faszinieren mich immer wieder und, für einen Song wie „Bleed“ hätte ich mir gar nichts besseres vorstellen können“.
Eine ortsansässige Tageszeitung die über die Dreharbeiten zu „Bleed“ berichtet hatte, nahm dies gleich zum Anlass einer Leserbefragung. Kurzum wurden die Songs aus dem „PASSION“ Album online gestellt und die Leser oder besser gesagt, Zuhörer sollten entscheiden, welcher Song auf diesem Album ihrer Meinung nach, ein amtlicher Sommerhit wäre… Ergebnis „Out Of Time“ (auf den ich später noch näher eingehen werde).
Wer ELA kennt, weiß dass sie von einer Art innerlichen Unruhe getrieben ist, mit dem Drang sich stetig weiterzuentwickeln. So kam es auch, dass ELA bei ihren Live Gigs im Sommer 2008, die Songs in einem wesentlich härteren, rockigeren, Arrangement präsentierte. O-Ton ELA : „Im Studio hat man eine ganz andere Atmosphäre als auf der Bühne, wo die Energien deiner Fans dich einfach mitreißen. Man sitzt meist Wochen und Monate an einem Song bis er dir dann so gefällt, dass du ihn aufs Album nimmst. Oft ist es aber so, und da spreche ich für viele meiner Musikerkollegen, dass du nach einer gewissen Zeit diesen Song gar nicht mehr so gut findest und/oder dir plötzlich neue Ideen dazu einfallen. Ich denke aber auch, da Musik ja sehr viel mit Emotionen zu tun hat, dass hier auch die eigenen Gefühle eine große Rolle spielen. Und wenn du weißt, dass da einige Live Gigs auf dich zukommen, dann bist du gefühlsmäßig einfach anders drauf. Für meine Person kann ich nur sagen, dass ich einen regelrechten Drang verspürte, die Songs wesentlich härter rüberzubringen, ich wollte einfach mehr rocken“.
Doch nicht nur im Livesegment sollte sich was ändern…
Und so kam es, dass ELA bei einem Radiointerview in einem Hamburger Sender, einen Instrumentalsong von Jürgen Blackmore hörte und sofort, von seiner Art des Gitarrenspiels begeistert war. Am gleichen Tag erhielt sie die Nachricht von ihrem Label, dass über eine Leserbefragung „Out Of Time“ als Sommerhit ausgewählt wurde (ich hab ja gesagt, ich komme nochmal darauf zurück). Wie ein Geistesblitz schoss es auch gleich ELA durch den Kopf, diesen Song mit einem Jürgen Blackmore zusammen zu machen. Und gerade gedacht, schon gemacht.
Das ist ELA! Kurzum, schrieb sie noch spät in der Nacht eine direkte e-mail, bekam spontan eine Zusage und zwei Wochen später, hatte die Single „OUT OF TIME“ eine weitere persönliche Handschrift.
Das Resultat, wurde am 17. Oktober 2008 in Form einer Special EP mit dem Titel „OUT OF TIME“ und drei weiteren Neuen Rock-Tracks „Dynamite“, „Mad About Your Love“ und eine Version von „Queen of the Deep“ im Original ein Song der britischen Hardrockband UFO, veröffentlicht.
ELA`s Plattenfirma NoCut war von der gemeinsamen Arbeit zwischen ELA und Jürgen Blackmore so angetan, dass sie kurzerhand ein Video produzieren ließ. Und dies passend zum Rockgewand, im legendären Headbangers Ballroom Club in Hamburg. Jürgen Blackmore war von der Rocklady ELA, die auf der Bühne passend zu einem ihrer Songs wie „Dynamite“ abgeht, total begeistert. Und so ließ er sich es auch nicht nehmen, mit ihr die umfangreichen TV-Video-Senderbesuche gemeinsam auszuführen. Das Video „Out Of Time“ erreichte u.a. Playlisten bei Musiksendern wie: I Music, Streetclip TV, Hit 24 und Deluxe TV. Die Kritiken seitens der Print und Onlinemedien zur „OUT OF TIME“ EP waren ebenfalls mehr als erfreulich. So konnte die EP durchschnittlich 8 von 10 Punkten erzielen.
Doch damit nicht genug! Wie wir ELA ja jetzt alle kennen, getrieben von Fortschritt und Weiterentwicklung, verbrachte sie Nebst ihren vielen Senderinterviews den Großteil ihrer Zeit, erneut im Studio. O-Ton ELA : „Ja, die letzten Monate waren zwar sehr anstrengend für mich, aber auch absolut bereichernd. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, von einem Sender zum anderen zu fahren und die unterschiedlichen Eindrücke zu erleben. Besonders habe ich mich natürlich über die überaus positiven Feedbacks zu meiner Musik gefreut und dies hat mir auch ehrlich gesagt, sehr viel an Power gegeben, was man an meinem neuen Werk „MAKE MY DAY“ auch sehr schnell feststellen kann“.
Wohl wahr! Im Hause ZYX Musik wurde das dort geführte Label RockUP, auf Grund einer Rock Compilation auf die Künstlerin aufmerksam. Vom neuen Album total angetan, machte das Label der Karlsruherin ELA ein Angebot, welches sie einfach nicht abschlagen konnte. Mit „MAKE MY DAY“ bringt ELA Anfang Mai 2009 über RockUP/ZYX MUSIC, ihr neues Werk an den Start, welches mit vielseitigen, facettenreichen und teilweise auch mal metal-artigen Gitarrenriffs bestückt wurde. Erstklassige Songs wie „Who“, „I Don`t Mind“ und „Love“ überzeugen mit klassischen Rock Instrumentalisierungen und einem wahrhaftigen Stimmvolumen der Sängerin, die sehr zeitgemäß in einem topmodernen Soundgewand daherkommen. „Right For The Devil“ eine durchaus geniale Nummer die man sich gleich beim anhören, LIVE vorstellt. Hier werden so manche Headbanger Fans ihre wahre Freude dran haben. ELA überzeugt mit ihrem Gesang und ihrer Ausdrucksstärke auf ganzer Linie und lässt uns somit, an ihren Gefühlen teilhaben. Und wo kräftig gerockt wird, da darf natürlich auch keine herzzerreißende Ballade fehlen. „When Love`s Gone“, beeindruckend und so gefühlvoll gesungen, dass es einem direkt, mitten ins Herz trifft. Und bei „Rise To Fall“ und „One Wish“ heißt es dann wieder…
Are You Ready For Rock?













